Risikopolitik: Polen zeigt sich offen für Atomraketen in Europa

Der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki spricht sich erstmals offen für eine Stationierung von US-Atomraketen in seinem Heimatland aus. „Die Frage einer Stationierung nuklearer Mittelstreckenraketen in Europa sollte innerhalb der NATO diskutiert und entschieden werden“, sagte Morawiecki laut Medienberichten von heute.
Polens Premier Morawiecki fordert nun ein neues, umfassenderes Abkommen. „Wir sollten uns um einen neuen Abrüstungsvertrag bemühen, der auch China einschließt“, so Morawiecki. „Nicht nur von Moskau, sondern auch von Peking geht eine Bedrohung für die freie Welt aus.“
China verfügt nach Angaben des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri über mehr als 2000 Mittelstreckenraketen. Aber auch die Nuklearmächte wie Indien, Pakistan oder Nordkorea sind potenzielle Bedrohungen.
Es sei daran erinnert, dass Polens Außenminister Jacek Czaputowicz im Februar dieses Jahres offen für die Stationierung von Atomraketen und amerikanische Truppen in Europa ziegte.
Die USA lagern einen Teil ihrer einsatzbereiten Atomwaffen auch heute noch vorgeschoben in Europa. Nach Schätzungen von Experten handelt es sich um 240 nukleare Bomben.

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